Die FVM geht von dem Prinzip aus, dass alles, was an einer Seite in ein Volumen einfließt (Impuls, Energie, Konzentration etc.) an den anderen Seiten wieder heraus fließen muss. Diese physikalischen Größen werden i. A. über die Seitenflächen der Volumen gemittelt (z. B. Hauptsatz der Intergralrechnung) und einem Punkt (z. B. Flächenmittelpunkt) der entsprechenden Fläche zugeordnet. Die Information wird sodann über die Werte an diesen Punkten an die benachbarten Volumen übergeben.
Da bei der FVM i. A. nur die Mittelwerte der Stirnflächen übergeben werden, hat die FVM a priori eine geringere Genauigkeit als die FEM, aber den Vorteil, dass sich nur direkt benachbarte Volumen kennen, was zu sehr kleinen Bandbreiten der Matrizen und damit zu geringerem Speicherbedarf und zu schnelleren Rechenzeiten führt.
Für die Fluiddynamik ist die FVM die 'natürliche' Methode [Historie].